Dienstag, 13. August 2013

Nachtrag: Koh Phangan

Koh Phangan - jeder hat mich gefragt, ob ich zur Full Moon Party dort war. War ich nicht. Koh Phangan hat zwar das Image der Drogen-und-Party-Insel, aber im Nordosten gibt es zB den Haad Khuat (zu deutsch: Bottle Beach), der weitab von allen derartigen Veranstaltungen liegt, sehr idyllisch und überaus ruhig ist. Und dort habe ich Hannes, Sabine, Christoph, Mamie und Yuma übers Wochenende besucht.

Sehr leiwand wars!

Señor Jochannes

Yuma und Christoph

Sabine, hungrig!

Stalking me ...? 






Yuma mit Nikon

Ganz ohne Drogen ...

Yeah!!






Schee woars!


Sonntag, 11. August 2013

Ein Sonntag nachmittag in Lao

Es gibt nicht viel zum letzten Eintrag zu ergänzen.

Vientiane ist eine cosy, gemütliche und sehr entspannte Alternative zu Bangkok. Ich war ja noch nie in Kuba, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Cuba und Laos doch einiges gemeinsam haben könnten. Die Entspanntheit, den „Kommunismus“, der sich bei 40 Grad aber nie richtig einstellen kann, ein bissl abgefuckt, aber Dank westlicher Hilfe und Chinas schützender Hände ganz gut entwickelt und mit Ministerien, die kleiner sind als so manches österreichische Bezirksamt …

Und vermutlich das einzige Land, dessen Name zur Gänze auf das internationale Autokennzeichen passt.














Sabay dii, khop chai!

Samstag, 10. August 2013

Vientiane

Vientiane ist herrlich unaufgeregt.

Vientiane: Wat und Mekong


Und auch angenehm anders. Es ist jetzt kurz vor Sonnenuntergang und ich bin in einem Hotel im Zentrum mit Blick auf den Mekong. Auf einmal höre ich einen eigenartigen Sound und vom Balkon aus sehe ich wie auf der Mekong-Promenade geschätzt etwa 100 Personen ihren Abendsport zu Aereobic-Music machen.

Promenade am Mekong - und Hochwasserschutz 



Mein Thai reicht aus, um den Ansager zu verstehen, der die Menschenmenge dirigiert. Und was ich sehe ist wirklich eine Synthese aus Ost und West: einerseits die Rhythmen und das Setting eines westlichen Fitness-Studios, andererseits die chinesisch-kommunistische Vorliebe für Tai Chi oder andere kommunale Aktivitäten in großen Gruppen auf öffentlichen Plätzen.



Jenga-Competition, live im Fernsehen
I like it und das liegt nicht nur am „True Manhood“ Whisky, den ich mir vorhin im Geschäft an der Ecke gekauft habe. Als Österreicher fühlt man sich in Laos fast zwangsweise zuhause. Der Vergleich von Thailand mit Deutschland ist zwar nicht angebracht, aber es gilt auch hier dasselbe Prinzip wie zwischen Deutschland und Österreich, Irland und Großbritannien, Australien und Neuseeland: das kleinere Land und die Leute dort sind meist noch sympathischer als beim größeren Nachbarn.

Hello Kitty und PSY - oder doch Kim Jong Un?


Würde ich länger in Vientiane leben, könnte ich mir schon vorstellen, dass ich es auf Dauer als ein wenig gar ruhig empfinden würde, aber nach der Intensität von Bangkok passt mir das ganz gut.
Ich bin ja hier, weil ich mein Visum für Thailand erneuern muss und von Bangkok aus Vientiane am günstigsten und schnellsten zu erreichen ist. Nachdem am kommenden Montag Queen Sirikit Geburtstag hat und der damit einhergehende „Muttertag“ die Thai offenbar auch dazu anregt, sich auf Reisen zu begeben, waren leider alle Flüge nach Siam Reap schon ausgebucht und daher muss das Angkor Wat noch ein bissl warten.


Es mag daran liegen, dass Bangkok nun einmal eine Stadt mit 16 Millionen EinwohnerInnen ist und Vientiane gerade einmal 250.000 BewohnerInnen hat, aber was mir auch auffällt: die Leute schauen einem hier viel mehr in die Augen und sind noch aufmerksamer als in Thailand.