Oder besser vielleicht doch eher: Beach, Besuch und Business?
Es ist schon so lange her, dass ich gebloggt habe, dass ich schon ziemlich aus der Übung bin. Solange ich auf reisen war, war es ja einfach: jeden Tag soviel Neues, dass es oft nur die Frage war, worüber ich zuerst berichten sollte. Jetzt lebe ich in einer angenehmen, zur Gänze selbstbestimmten Routine und die macht es auch nicht mehr so einfach, immer mit weit offenen Augen alles aufzunehmen, zu beobachten und als besonders zu erfahren - weil es ja praktisch jeden Tag gleich oder ähnlich geschieht.
Ich fange einfach einmal mit einem Ausblick an: kommendes Wochenende nehme ich mir den Freitag schul- und arbeitsfrei und fliege nach Koh Phangan (genauer gesagt, nach Koh Samui und dann noch mit dem Boot weiter nach Phangan). Vergangene Woche sind nämlich Johannes und Gattin Sabine samt Freunden und Verwandten nach Bangkok gekommen und das hat mir die Gelegenheit geboten, endlich wieder einmal als Tourist durch Bangkok zu spazieren. Dieses Wochenende ging es sich nicht aus, dass ich sie im Norden Thailands besuche, aber das kommende Wochenende lasse ich mir nicht nehmen, endlich wieder einmal aus Bangkok raus zu kommen!
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| Vitamine ...! |
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| Thîi sànǎam Chatuchak |
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| Khao San Road |
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| Junior |
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| Thai Schulmädchen machen Hausaufgaben |
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| Kritisch |
Aber Hannes & Co waren nicht die einzigen Besucher. Markus, ein Freund aus Kinder- bzw frühen Jugendtagen, den ich das letzte Mal vor etwa 30 Jahren im Ort meiner Großmutter gesehen habe, war mit seiner Freundin hier. Wir sind dann am Freitag erst gut Fisch und Seafood essen und dann noch in die Saxophone Bar hier gegangen. Es war ein sehr netter Abend und ich habe mich auf jeden Fall mehr gefreut, als es mein Gesichtsausdruck auf dem Foto vielleicht zum Ausdruck bringen mag … ;-)
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| 30 Jahre später ... |
In Bezug auf unser Business sind wir wieder einiges weiter gekommen und stehen kurz davor, beim Thai Board of Investment einen Antrag zu stellen, der uns favourable conditions in Bezug auf tax und vor allem immigration procedures verschaffen sollte. Die Tatsache, dass ich in Hong Kong nur ein single-entry Visum bekommen habe, war ja nicht der alleinige Grund, dass ich noch recht wenig in den Nachbarländern unterwegs war (being a good student war mir auch wichtig und in der Welt herumgefahren bin ich vorher ja eh auch schon ein bissl), aber es ist einfach ein bissl abschreckend, wenn man nach jeder Ausreise ein neues Visum beantragen muss.
Zum genauen Inhalt unseres Vorhabens mag ich hier im Internet nicht mehr sagen (Interessenten können ja bei PRISM oder per mail bei mir nachfragen). Aber was mir in den letzten Wochen schon klar geworden ist: das Arbeiten hier ist hier ein ganz anderes als in Österreich. Wenn wir dasselbe in Österreich machen würden [was aus mehreren Gründen in derselben Form gar nicht möglich wäre], hätten wir einerseits sicher mit deutlich höheren Hürden und vor allem viel höherem finanziellen Risiko zu tun, andererseits weiß ich, dass ich vieles von dem, das wir bisher nur vermuten können, ich in Österreich in sehr kurzer Zeit hätte recherchieren und mit den einschlägigen Experten hätte besprechen können. Österreich ist kleiner (Bangkok allein hat doppelt so viele Einwohner wie ganz Ö) und daher kennt man sich halt einfach. Und in Thailand an die richtigen Personen zu kommen, ist eine Frage der connections, die man hat. Aber was solls: no risk, no fun und eine gute Challenge macht immer Spaß!
Und anstelle vieler Worte zum Leben in Bangkok gibt’s hier einfach noch ein paar Impressionen aus dem letzten Monat:
Sawatdee khrap - oder, wie der Doorman vor dem Eingang zu sagen pflegt: dikap!
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