Sonntag, 3. November 2013

Novemberfest

In Thailand nimmt man vieles ja nicht ganz so genau, vor allem auch, wenn´s ums Feiern geht. So gehört etwa der Großteil jener Bars, in denen man hier bis in den frühen Morgen tanzen, Alkohol trinken und anderen Lastern nachgehen kann, hochrangigen Polizisten. Was den großen Vorteil hat, dass sich dort kein Gesindel herumtreibt, und man es auch mit der Sperrstunde (eigentlich 3.00 Uhr früh) nicht so genau nehmen muss.

Zur richtigen Wiesn-Kellnerin fehlts noch ein bissl

Weniger verrucht ging es gestern Bei Otto zu, der vorherrschende Farbton war auch kein plüschiges Rot, sondern gestandenes Weiss-Blau. Obwohl wir ja schon November haben, gehen Bei Otto die Oktoberfestfeierlichkeiten noch munter weiter und ich war mit Koji-san dort, um mich vor meiner Abreise standesgemäß mit deutschem Bier von ihm zu verabschieden.

Oans, zwoa, gsuffa!

Wir haben also die verschiedenen Hofbräus und Weißbiere verkostet (zu Preisen, die noch einmal deutlich über jenen auf der Wiesn liegen, aber OK, sie haben auch einen weiten Weg hinter sich) und dazu eine Bayern Platte gegessen, komplett mit Mini-Stelze, Knödeln, Würschtln und Sauerkraut bis uns (also mir, um genau zu sein) der Bauch standesgemäß über die virtuelle Lederhose gehangen ist.

Sowas muss natürlich gleich auf Facebook 
Putzig, das kleine Stelzerl, aber in Summe war eh genug da ...

Das Tanzen auf den Bänken haben wir den anderen Gästen überlassen, wobei es mich bei „I wü ham noch Fürstenföd“ aber schon sehr in den Beinen gekribbelt hat (sorry für die schlechte Tonqualität hier: -> I wü ham).

A bissale hochpreisig auch

Und zum Abschluss noch ein Foto vom kulinarischen Gegenprogramm, vor ein paar Tagen in Phitsanulok. Am Nachtmarkt ein Standl mit gebratenen Heuschrecken, gegrillten Maden, gerösteten Ameisen und allerlei sonstigem Krabbelgetier. Mjam!

Takkathään thoot (gebratene Heuschrecke)

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