Dienstag, 19. November 2013

Honolulu

Jetzt ist es geschafft. Ich hab ihn vollbracht, den vollen Philly. Den fertigen Fogg. Ich bin am Abend in Tokyo losgefahren und am Morgen desselben Tages in Hawaii angekommen.

Waikiki is the place to be ... is it?
Pensionierter NYC-Cop mit deutschem Namen beim Schwatz mit den Pennern am Strand

Etwas müde zwar, aber gut genug in Schuss, um zu erkennen: nur wegen Honolulu hätte ich mir das nicht antun müssen. Morgen fliege ich nach Big Island und meine Hoffnung ist, dort ein wenig aus dem Ami-Urlaubsparadies raus zu kommen.

Waikiki-Watch

Es ist nicht unangenehm hier, von so Kleinigkeiten einmal abgesehen, dass man mit dem Bus fast eine Stunde für eine Strecke unterwegs ist, die in Tokyo vielleicht 10 Minuten dauern würde. Dafür bekommt man live mit, wie es sich ohne oder mit wenig Geld in den USA lebt. Nicht sehr gut, dem Aussehen und Auftreten nach.






Was in der Gegenwart eines Chiefs gezeigt wurde (1) 
Was in der Gegenwart eines Chiefs gezeigt wurde (2)

Das sehr schöne Bishop Museum mit einer umfangreichen Sammlung zu Hawaiis Geschichte und Kultur hat mir gefallen, man muss nicht nur grad aus Japan kommen, um dem Aufbegehren gegen den amerikanischen Imperialismus einiges abgewinnen zu können. Andererseits: wenn sich die Amis Hawaii nicht unter den Nagel gerissen hätten, wäre es jetzt wahrscheinlich eine japanische Kolonie. Und dann wäre vermutlich das Badezimmer hier nicht allein so groß wie die meisten Hotelzimmer in Japan, aber dafür gäbe es im Gegenzug vermutlich ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz ...

Aber Fritten machen können sie, das muss man ihnen lassen, den Amis!

Homemade Southwestern Burger, auf einem Bett aus Fries

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen