Samstag, 16. November 2013

Wen man so trifft, am Samstag nachmittag in Kanazawa

Heute früh bin ich von Kyoto nach Kanazawa gefahren. Der Bus zum Bahnhof war flotter als erwartet, so habe ich sogar noch einen früheren Zug erwischt als eigentlich angepeilt. Beim Aussteigen in Kanazawa höre ich hinter mir eindeutig österreichisches Idiom, aber ich war etwas in Eile, weil ich meinen Koffer im Schließfach unterbringen wollte. Und meine Eile war berechtigt, denn ich habe gerade noch das letzte Schließfach erwischt, in den mein Koffer noch hinein gepaßt hat (ich habe in Kanazawa nur Zwischenstation gemacht und bin am Abend noch nach Toyama weiter gefahren).

Wie ich dann so mitten in meiner Besichtigungstour bin, gehe ich erst an einer kleinen Ausstellungshalle beim Kanazawa Castle vorbei, drehe dann aber noch einmal um und grad wie ich hinein gehen will, sagt auf einmal ein bekanntes Gesicht zu mir: „Hab ich mir doch vorhin im Zug schon gedacht, dass Du aussiehst wie der ... Klaus?“ „Fast“ sage ich, „Harald, aber so lange war ich dann auch wieder nicht bei Greenpeace ;-)“.

Am Samstag nachmittag in Kanazawa

Es war Heidi, eine langjährige Mitarbeiterin von Greenpeace, die gerade mit ihrem Mann auch auf Reisen in Japan ist. Wir haben dann noch ein wenig geplaudert und unsere Erfahrungen in Japan ausgetauscht und dann haben wir uns wieder verabschiedet, weil wir in gegensätzliche Richtungen unterwegs waren.

Ob wir daraus etwas lernen können? Darüber werde ich jetzt beim Abendessen nachdenken, die Spezialität von Toyama sind weiße Garnelen und Firefly Squid. Mal schauen, was mir unterkommt und welche Erkenntnisse mir diese vermitteln ;-) ...

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