Vorletzter Tag in Seoul, an sich könnte ich langsam ans Einpacken denken, aber eine Sache ist noch zu tun, eine Frage brennt mir noch unter den Fingernägel: wer oder was ist er, der Gangnam Style?!? Also rein in die U-Bahn und auf nach Gangnam.
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| Die Richtung ist klar |
Der erste Eindruck: die Metro-Station Gangnam ist viel lebendiger, jugendlicher als die sonst üblichen, eher funktionalen Stationen. Musik überall, bunte Handy-Accessoires neben günstigen Fetzerln, Hot Dog Stände und Kaffeebars.
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| Im Untergrund |
Aber das kann ja nicht der ganze Style gewesen sein, also raus ans Tageslicht.
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| Die Örtlichkeit ist klar |
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| Das ist doch kein Stil! |
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| Das schon eher |
Ein Mix aus Business und Jugend prägt das Bild auf der Straße. Ich spaziere ein wenig in der Gegend herum und lege mich dann an einem Eingang zur Metro auf die Lauer. Irgendwann muss er (oder sie?) ja vorbeikommen, der Style.
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| Zu amerikanisch für den Gangnam Style |
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| Zu deutsch, die werden doch nicht ...? |
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| Auch nicht |
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| Italienisch und französisch gilt auch nicht |
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| Die Haartracht könnte eine erste Spur sein |
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| Es wird wärmer ... |
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| ... und wieder kälter |
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| Eiskalt |
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| Vielleicht ...? |
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| Kommt er jetzt? |
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| Na, doch ned |
Ich gebe meine Lauerstellung auf, und beschließe, lieber noch einmal eine Runde zu drehen.
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| Vielleicht ist der Style ja eigentlich eine Kunst? |
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| Oder doch nur Fantasie? |
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| Netter Versuch, aber so ned, Burschen |
Vielleicht bin ich einfach nur zur falschen Zeit hier? Vielleicht kommt der Style ja erst bei Einbruch der Nacht aus seinem Versteck, oder er schläft sich unter der Woche aus, um am Freitag und Samstag sein Spiel zu treiben?
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| Fad |
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| Gibts doch eh überall ... |
Am Ende gebe ich auf. Wenn es den Gangnam Style geben soll, außerhalb von Youtube habe ich ihn jedenfalls nicht gefunden ... Aber Gangnam selbst ist schon einen Abstecher wert, auch wenn es offenbar ermüden kann.
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