Mittwoch, 16. Oktober 2013

Und zum Abschluss: Kimchi, Kimbap, Mandu

Korea in einem Wort? Kimchi
So, das war ein gelungener Abschluss einer überaus gelungenen Reise! Nicht nur, dass ich heute gelernt habe, wie ich meine drei koreanischen Leibspeisen selber zubereiten kann, nein, es hat in der Nacht auch ordentlich abgekühlt und zu regnen begonnen, somit wäre das städtliche Herumwandern im warmen Herbstsonnenschein, das die letzten Tage so angenehm gemacht hat, ohnehin ins Wasser gefallen.

Das meiste davon kommt ins Cabbage-Kimchi
In der Kochschule, die ich mir ausgesucht habe, konnte ich á la carte auswählen, welche Speisen ich lernen wollte. Nachdem koreanische Tischgrills in Österreich nicht besonders verbreitet sind, habe ich mich gegen das naheliegende Bulgogi entschieden, sondern eher für Speisen, die sich auch auch in Österreich leicht nachkochen lassen (ohne dass man dafür gleich einen koreanischen Hanok nachbauen müsste). Und, noch wichtiger, von den drei gewählten Speisen habe ich in den letzten beiden Wochen jeweils eine oder mehrere exquisite Varianten gekostet, wogegen die meisten Bulgogis (naja, so viele waren es dann gar nicht) oder das ebenfalls berühmte Bibimbap schon OK, aber auch nicht umwerfend waren.

Kimbap sind koreanische Makis, nur variantenreicher und würziger als die japanischen 
Reis gleichmäßig auf dem Algenblatt verteilen 
Als Füllung nimmt man, was es grad gibt. Zum Beispiel: gelben Radi, grüne Gurke, Karotten und Fishcake
Danach falten und fest zusammen drehen
Schneiden, mit Sesam bestreuen und fertig
Zutaten für die Mandu (die koreanischen Gyoza)
Man kann unterschiedliche Formen basteln, braucht aber Übung!
Kimchi gibt es in allen Formen und saisonalen Varianten, am weitesten verbreitet ist das Kimchi aus Cabbage (Kohl) und Radish (Meerrettich, Radi). Grundsätzlich könne man aber jedes Gemüse zu Kimchi verarbeiten, hat die Kochlehrerin gemeint.

Kohl halbieren 
Grobes Steinsalz ins kalte Wasser geben  
An die dicken Stellen noch extra Salz geben 
Je nach Dicke des Gemüses mehrere Stunden einweichen
Danach Salz abspülen
Koreanische Messer haben einen flachen, gerippelten Boden 
Denn nur so könne man den Knoblauch koreanisch korrekt behandeln
Die Kimchi-Sauce anmachen und gut am Kimchi-Gut verteilen
Und dann gleich essen oder ein bis drei Jahre unter Luftabschluss fermentieren lassen. Es soll wie beim Wein sein: je älter, desto besser ...
Kimchi couple aus HK
Um es vorweg zu nehmen: natürlich konnten es meine selbstgekochten Speisen nicht mit jenen der unbekannten Meister und Meisterinnen aufnehmen, die ich in den letzten beiden Wochen verkostet habe, aber: sie haben eindeutig Potential!

Kimchi
Mandu
Kimbap
Mahlzeit!

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