Oida, Patagonien ist anstrengend!
Heute bin ich 12 Stunden im Bus gesessen und wer glaubt, dass das entspannend ist, irrt sich gewaltig. Abfahrt um 7.30 Uhr, dann erst einmal 60km bis zum Eingang des Nationalparks und dann gehts erst los, weg vom Asphalt auf die Schotterstraße. Am Hinweg ist es ja OK, auf der Rückfahrt dann aber in einem Stück 2,5 Stunden so dahin ruckeln war doch ein wenig ermüdend.
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| Gauchos, Schafe und Hunde haben immer Vorrang |
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| Merino, zwegns der Wolle |
Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich so einen engen Zeitplan habe und daher gar nicht in Versuchung komme, über das Trekking hier in der Gegend nachdenken zu müssen. An ein paar Plätzen habe ich mir heute schon gedacht, wie gut das sein könnte, hier am Abend sein Zelt aufzustellen und dann Auge in Auge mit der Natur zu sitzen und der Sonne beim Untergehen zuzusehen. Dann ist mir aber eingefallen, dass die Sonne um diese Jahreszeit ja eigentlich fast nicht untergeht und die nassen Füße und lästigen Mücken die Idylle vielleicht ein bissl stören könnten. Und ganz generell ziehe ich ein weiches Bett der harten Schulter der Natur tendenziell immer noch vor ...
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| Mylodon Cave |
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| Mylodon, ausgestorben |
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| Guanacos, eine Lama-Art, eher langweilige Viecher |
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| Nandu, eine Straußenart. Ob die so lecker sind wie die Mandu? |
Nach den ersten zwei Stunden habe ich mir fast schon gedacht, der Torres del Paine ist ein bissl überbewertet. Aber je weiter wir in den Park hinein gefahren sind, desto eindrucksvoller wurde die Landschaft. Unser Guide hat gemeint, dass wir mit dieser Bewölkung etwa 50% der Torres sehen würden und das sei eh ein guter Schnitt.
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| Torres del Paine, 50% visibility |
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Unser Guide (ganz links) hat mir die geschmacklichen Unterschiede
zwischen argentinischem und chilenischem Lamm erläutert |
Auf den Bildern wirkt die Stimmung ein wenig dunkler, als ich sie in Erinnerung habe. Und so kalt, wie es aussieht, war es auch nicht, am Schiff und bei den Pinguinen mußte ich mehr anziehen. Einzig am Lago Grey wehte ein wirklich eisiger Wind, was aber kein Wunder war, schließlich liegen dort auch die Eisberge in der Gegend herum.
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| Erinnert mich irgendwie in Star Trek |
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| Das gute alte CTR, wers noch kennt |
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Keine Alimente für Zorro!?!? Was ist geschehen?
Ein Held meiner Jugend auf Abwegen? |
Ach ja, und Torres del Paine hat (zumindest dem Namen nach) nichts mit Schmerzen zu tun. "Paine" ist laut Guide die Bezeichnung der Ureinwohner für die Berge und bedeutet "blau". Also quais von den blauen Bergen kommen wir ....
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