Andererseits finde ich das Licht im Süden einfach spektakulär. Weder in Puerto Natales noch in El Calafate war es so intensiv (auch wenn es am Gletscher so grell war, dass ich am Abend ganz rote Augen hatte), in Punta Arenas ist es am deutlichsten zu sehen. Das Licht hier ist nicht grell, aber es leuchtet alles sehr intensiv und wenn ich es beschreiben müßte, fällt mir am ehesten „weiß“ als Beschreibung ein. Wenn (wie schon erwähnt) das Umbuchen meiner Flüge nicht so ein Drama wäre, würde ich sicher noch ein paar Tage hier im Süden bleiben und vielleicht noch nach Feuerland fahren. Einfach des Lichtes wegen.
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| Punta Arenas. Als Stadt nicht aufregend, als Licht sehr wohl |
Ansonsten war heute nicht viel los, ich bin 9 Stunden im Bus gesessen und habe diese Landschaft vor Augen gehabt (die Photos sind im Abstand mehrerer Stunden entstanden):
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| Die einzige Abwechslung: Grenzübergänge. |
Dies nur für den Fall, dass der Eindruck entstehen könnte, ganz Patagonien schaut so aus wie Torres del Paine, Magellanstraße und Perito Moreno.
Nach der optischen Durststrecke genieße ich gerade fast schon österreichische Weckerl (wirklich gut!) und einen sehr chilenischen Wein - die Traube „Camenere“ stammt natürlich aus Europa, wird aber außerhalb Chiles fast nicht mehr angebaut. Ich finde sie sehr gut trinkbar, und lustigerweise ist auf Wikipedia fast genau die Flasche abgebildet, die auch bei mir gerade auf dem Tisch steht. Da habe ich wohl genau die richtige Auswahl getroffen.









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