Finally! Ich sitze auf meinem Terrässchen vor meinem Zimmer im Doubletree Hilton, Surin Beach, Phuket, es regnet und endlich bin ich wieder ganz entspannt :-)
Aber von vorne.
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| Servus Wien in Bangkok |
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| The essentials |
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| One night ... |
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| ... in Bangkok |
12 Tage Bangkok hatten es in sich: supergutes Essen (wie halt immer in BKK), dazu unter Rainers ortskundiger Anleitung viel Party, Mädels und Alkohol. War ja super, aber zuhause wache ich um 5.00 Uhr früh tendenziell eher auf, und hier gehe ich erst ins Bett. In den Pausen zwischen den Feiern schaue ich mir mit Rainer die Bilanzen seiner Firmen hier und in Hong Kong an und wir machen ein Konzept, das dann tatsächlich gut durchs Tax Audit kommt. Hat Spaß gemacht!
Nach 12 Tagen bin ich aber erschöpft und fliege nach Krabi. Im Kopf habe ich ein Bild: Ich sitze vor auf der Terrasse vor einem kleinen Bungalow, vor mir der Strand, über mir der Himmel, neben mir die Palmen und man hört nichts als die Vögel, die Wellen und den Wind.
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| Welcome in Paradise? |
Als ich in Ao Nang ankomme, ist das Hotel zwar ganz nett, aber weit von dem Bild in meinem Kopf entfernt. Im Hintergrund wummern die Bässe, darüber röhren im Minutentakt die Motoren der Longtail-Boote, mein Internetzugang funktioniert nicht und am Pool beißen mich die Ameisen.
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| Railay Beach |
Railay Beach ist ja wirklich sehr pittoresk, auf der anderen Seite der Landzunge lauert aber ein typisches Traveller-Ghetto mit Banana-Pancakes und Chang (large) um 90 Baht. Als ich um 11.00 Uhr am Vormittag dort herumspaziere, sitzen erst ein paar missmutig drein schauende, vom Vorabend gezeichnete Gestalten beim Frühstück. Wer macht denn bitte sowas?!
Wohin also? Ko Phi Phi wird ja sogar im Lonely Planet schon als zu laut und zu verdreckt beschrieben, da hätte ich wohl damals vor 17 Jahren hinfahren sollen. Also beschließe ich, nach Phuket zu fahren und finde mir dann auch einen Beach, der etwas ruhiger klingt als die Touri-Meile in Patong und mit dem Schnellboot ist man auch in einer Stunde hier und es gibt gute Flugverbindungen zurück nach Bangkok.
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| Haube bei 40 Grad im Schatten - so cool werd ich nimmer |
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| Und der Zug ist auch abgefahren |
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| Etwas traditionellere Passagiere |
Am Boot fasziniert mich eine Araberin, jung, (ge)blond(et), bekleidet mit einem Hauch von nichts, aber natürlich in Begleitung ihres Mannes/Bruders. Sie sieht verdammt gut aus, raucht und trägt am Ringfinger etwas, das aussieht wie ein Platte puren Goldes in der Größe eines BIC-Feuerzeugs. Und dann köpft sie zu Mittag eine große Flasche Chang, während ihr Begleiter bei Wasser und Cola bleibt. Respekt!
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| Vor dem Frühstücksbier |
Im Lonely Planet wird Phuket als der „reigning grandaddy of thai beach vacations“ beschrieben, und von dem, was ich bisher gesehen habe, mag das stimmen. Aber mir ist mittlerweile eine gute Infrastruktur am Strand lieber als dieses pseudo-hippe „wir sind anders“ Getue, das im Endeffekt ja auch nur Pose ist, halt eine billigere. Und so habe ich heute schon um den etwa 10fachen Preis zu Mittag gegessen, was es auf der Straße kostet, dafür mit erstklassigem Service und Blick auf das türkisgrüne Meer. Viel Reiches und Schönes rundherum.
Jetzt trinke ich grad einen Surin Sunset und es kommt Bond-Feeling auf. Gestern ist mir ja immer eher Scaramanga in den Sinn gekommen, der sich auf einer der Inseln hier sein böses Geheimversteck gebaut hatte (
http://en.wikipedia.org/wiki/Ko_Tapu#Ko_Tapu). Aber so wirds nix, da hilft Dir auch die Golden Gun nix mehr, Scaramanga!
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