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| Sonnige Gegend von Salta |
Die Busfahrt war wieder sehr entspannend, auch noch, als ich nach meinem Mittagsschlaferl wieder aufgewacht bin und dunkle Wolken am Horizont gesehen habe. Was solls, ich sitz ja im Trockenen, oder?
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| Eintrübung nach dem Mittagsschlaf |
Mit der Zeit wurden die Wolken aber immer dichter und irgendwie hat alles dann einen leicht gelblichen Schein angenommen. Erst sah es so aus, als wäre es ein Sandsturm, dann kam aber doch noch Regen dazu, aber was solls, oder?
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| Es wird immer staubiger |
Wie wir dann nach Santiago del Estero, meinem heutigen Ziel herein gefahren sind, musste der Bus schon Schlangenlinien um herunter gebrochene Äste und sonstiges Geröll fahren. Werbeanzeigen neben der Straße lagen in großen Fetzen in der Gegend und nachdem der Bus begonnen hat, rechts abzubiegen, hat er auf einmal gestoppt und hat wieder zurück gesetzt und ist stehen geblieben. Nachdem das Handynetz (wieder einmal) nicht besonders funktioniert hat, konnte ich nicht genau sehen, wo wir waren, aber es sah schon nach Stadt aus.
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| Baum legt sich nieder |
Nach einigen Minuten kam dann einer der Fahrer zu mir und hat gemeint, sie können nicht zum Busbahnhof weiter fahren, denn da liege ein Baum quer über die Straße. Ob ich denn aussteigen und mir ein Taxi nehmen wolle. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich viele Alternativen hätte (außer noch einmal sechs bis sieben Stunden nach Cordoba weiter zu fahren), also bin ich ausgestiegen.
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| Am Weg zum Hotel |
Die Straße stand schon unter Wasser, aber noch nicht sehr tief und nach einer Viertelstunde war klar, dass ich hier kein Taxi bekommen würde. Also bin ich einfach in Richtung des umgestürzten Baumes gegangen, in der Hoffnung, dass sich dahinter irgendwo weiter kommen würde. Ein netter älterer Herr, der gerade mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt war, hat mir dann gesagt, dass der Busbahnhof tatsächlich nur zwei cuadros entfernt sei und dort wäre ein Taxi zu bekommen.
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| In Santiago |
Der Busbahnhof lag etwas stromlos in der Gegend herum und unter dem großen Vordach warteten schon etwas 100 Personen auf ihre Busse. Taxis waren nicht zu sehen, und wenn, dann voll. Nach dem ich einige Zeit gewartet habe, habe ich beschlossen, dass es wahrscheinlich besser sein wird, wenn ich mich zu Fuß auf den Weg mache. An der ersten Kreuzung habe ich dann aber umgedreht, da dort das Wasser schon etwa 20 cm tief gestanden ist.
Zurück am Busbahnhof hatte sich die Situation aber nicht wirklich geändert, und auf einmal ist mir eingefallen, dass ich ja noch meine staubigen, stinkigen Laufschuhe mit mir herum trage und da wußte ich, warum ich sie noch nicht weggeworfen hatte! Also Hose herauf gekrempelt, die alten Turnschuhe angezogen und auf gehts!
Ich hab nicht auf die Uhr gesehen, aber ich schätze, dass ich etwa eine halbe Stunde bis zum Hotel gebraucht habe. Großteils waren die Gehsteige hoch genug, sodaß ich meine Rollkoffertasche noch rollen konnte, aber durch die Straßen und auf den letzten 700-800 Metern habe ich mir gedacht, dass in manchen Situation so ein Rolldings schon auch seine Schwächen hat.
Jetzt hoffe ich, dass irgendwann der Strom wieder kommt und sie bis morgen die Straßen so weit geräumt haben, dass mein Bus nach Cordoba auch tatsächlich fährt. Zur Vorsicht werde ich aber noch nachschauen, was Kerze auf Spanisch heisst (vermutlich candela ...).
P.S: das war heute die Schlagzeile in der Zeitung und der Strom ist erst um 5.25 Uhr in der Früh wieder gekommen, daher hat es noch ein bissl gedauert, bis der Post online ist.
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| Tod, Panik und Chaos in Santiago! |








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