Von Curitiba bin ich heute früh gleich weiter gefahren nach Blumenau, etwa vier Stunden nach Südwesten. Blumenau ist in Brasilien bekannt für seinen deutschen Charakter und sein Oktoberfest (nach dem Karneval offenbar das zweitgrößte Open Air Vergnügen hier).
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| Nachtbus |
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Blumenau. Das harmlos erscheinende Flüßchen ist schon ein paarmal 16 Meter über seinen Normalpegel gestiegen |
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| Ach so ... |
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| Altes Haus in Blumenau |
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| Mehr davon! |
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| Der Familiensitz der Blumenaus, heute ein Museum |
Ich hatte es mir eigentlich noch ein bissl kondensierter vorgestellt, mehr Lederhosen und der entsprechenden Architektur, Gartenzwergen zum Abwinken und Bier und Blumen am Balkon. Aber so ist es leider nicht ganz, Blumenau ist eine nicht unbedeutende brasilianische Stadt, wo sich im Zentrum halt noch einige alte, deutsche Gebäude erhalten haben. Zu meiner Überraschung habe ich aber nicht einmal einen Schweinsbraten mit Sauerkraut gefunden, und auch das lokale Bier muss man richtiggehend suchen. Aber dafür hat mich der Angestellte an der Hotelrezeption in (mäßig flüssigem) Deutsch begrüßt.
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| Der Garten der Blumenaus |
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| ... komplett mit Katzenfriedhof |
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| Musch ... |
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| ... und Mirl, |
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| Schnurr und ... |
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| ... Peterle, alle friedlich vereint |
Fündig wird man in einem englischen Pub, das praktischerweise gleich ums Eck von meinem Hotel liegt. Dort kann man den lokalen Bier-Platzhirschen verkosten, der auf den schönen Namen „Eisenbahn“ hört. Wenn man will, gibt es dazu auch Fish & Chips, ich habe mich doch für die salsichas alemãs entschieden, hätte aber nicht damit gerechnet, sie schon mundgerecht geschnitten serviert zu bekommen. Aber gut waren sie, ich würd fast sagen, besser als die deutschen Braterzeugnisse in Thailand. Und von den Bieren war mein Favorit das Weizenbier (heißt hier praktischerweise auch noch genau so) und wenn die Rechnung über alles zusammen nicht mehr als 30 Euro ausgemacht hätte, hätte es mich wahrscheinlich noch ein bissl mehr gefreut.
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| Das Bier der Wahrheit. Na dann! |
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| Kühlschrank |
Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich nicht auch noch nach Treze Tilias (Dreizehnlinden) fahren soll, das wäre ein echtes Tirolerdorf in der brasilianischen Einschicht. Ist aber ein schönes Eck weg von hier und offenbar auch nicht direkt erreichbar, ich werde also noch in mich gehen müssen ...
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| Schaut wilder aus als es vermutlich ist |
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| Ist sicher so wild, wie es aussieht |
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| Eisenbahn-Degustationspalette im Pub |
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| Würschtl |
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| Mein persönlicher Sieger |
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