Wo ist bloß das letzte Jahr hin? Wie ich vorhin in Rio am Flughafen gestanden bin und noch einmal zurück geschaut habe, hat es sich angefühlt, als wäre ich grad gestern erst nach Mumbai geflogen. Dass ich immer weiter reisen könnte, ist an sich eh nichts wirklich Neues für mich. Und auch wenn ich mich schon freue, jetzt bald wieder bekannte Gesichter zu sehen, könnte ich ohne Probleme bald wieder meinen Koffer packen ... Blöderweise lässt sich damit nur schlecht ein Lebensunterhalt verdienen und auch wenn ein Freund gemeint hat, ich könnte doch meinen Blog einfach kostenpflichtig machen, ließe sich damit vielleicht die Fahrt von Floridsdorf nach Hütteldorf finanzieren, einfache Fahrt. Und was mach ich dann in Hütteldorf?
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| Auf der Fähre von Rio nach Niteroi |
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| Bridge over untroubled water |
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| Niemeyers? Ich weiß es nicht |
Anyway, der heutige Tag war ein schöner Abschluss. Ich habe meinen Freund Roberto besucht, der jetzt in Niteroi wohnt (das liegt 20 Minuten mit der Fähre auf der anderen Seite der Bucht). Ich war ja etwas erstaunt, das zu hören, denn er ist durch und durch ein Carioca, was auch bedeutet, dass für ihn ein richtiges Leben außerhalb Rios ja eigentlich nicht vorstellbar ist. Des Rätsels Lösung ist seine Gattin, die aus Niteroi stammt und da die Kosten für eine Wohnung in Niteroi maximal die Hälfte dessen kosten, was man relativ weit vom Zentrum Rios bezahlt, war das dann offenbar Argument genug für den Umzug.
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| Aber das ist ein Niemeyer, das Museum für Modernen Kunst, kurz MAC |
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| MAC hebt ab |
Roberto hat mir die Vorzüge Niterois aufgezählt (ruhiger, entspannter, weniger Verkehr und doch alles, was man so braucht) aber ich hatte den Eindruck, dass das alles, ohne Rio weiterhin vor der Haustür zu haben, im Endeffekt nichts gezählt hätte. Ich hab Niteroi nett gefunden, es gibt einen alten Kern, nette Buchten mit Fischerbooten, einen Museumsbau von Niemeyer und vor allem auch schöne Strände. An einem davon wohnt Roberto in einer sehr schönen großen Wohnung, keine 20 Meter vom Strand und das um den wohlfeilen Preis von 150.000 Euro.
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Auf der anderen Seite steht auch ein Fort, und damit kann man böswillige Eindringlinge
(zB die Franzosen) schön in die Kanonenzange nehmen |
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| Idyllisch |
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| Im Vordergrund Niteroi, im Hintergrund Rio |
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| Roberto wohnt auf der Landzunge im rechten Teil des Bildes |
Nachdem wir ein spätes Mittagessen zu uns genommen haben, waren wir dann noch eine Stunde am Strand und ich nachdem es schon gegen 16.00 Uhr war, habe ich nicht einmal einen Sonnenbrand bekommen. Fotos gibts vom Strand aber keine, da wir, ganz brasilianischer Stil, außer Handtuch, Badehose und Sessel nichts mitgenommen haben, was von Wert gewesen wäre. Dann hat mir Roberto noch ein Taxi organisiert und ich bin sehr entspannt, wenn auch etwas traurig, zum Flughafen gefahren.
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| Als dieses Tandem gestartet war ... |
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| ... haben sie in die Runde geschaut und gefragt, wer denn als nächstes möchte |
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| Ich hab kurz überlegt, ... |
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| ... mir aber dann gedacht: |
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| das kann ich beim nächsten Besuch auch noch machen |
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Roberto beim Essen. Ich hätte das Foto ja vor vollem Teller machen sollen,
aber da waren wir beide (ich vor allem) etwas abgelenkt. Aber wie immer:
sehr gschmackig. |
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