Sonntag, 9. Februar 2014

Olinda

Gestern Abend bin ich in Olinda angekommen. Olinda liegt gleich im Norden von Recife und ist im Gegenteil zur großen Schwester eine Kleinstadt mit einem sehr gut erhaltenen alten Stadtkern. Es ist zwar nicht so ruhig, wie ich erwartet hatte (dazu hätte ich wahrscheinlich eine teurere Pousada im alten Stadtkern nehmen müssen), aber auch dort sorgen die Vorbereitungen für den Carneval für erhöhte Dezibelwerte.



Carneval-Probe






So bin ich heute eine zeitlang einer Rhythmus-Gruppe gefolgt, die offenbar für ihren Auftritt beim hiesigen Carneval geprobt hat und auch wenn ich bisher nicht allzu bedauert habe, dass ich vor den großen Feiern zurück fliegen muss, hab ich mir heute gedacht: diese Trommeln gehen schon ziemlich ins Blut, und ich stelle es mir schon gut vor, wenn dann eine ganze Stadt in diesen Rhythmus verfällt!

Im Hintergrund: Recife
Die Vorbereitungen für den Carneval laufen. Ganze Häuser gibts zu mieten.



Podolski!?!

Ansonsten ist es hier nun so feucht, wie ich es eigentlich weiter nördlich erwartet hätte. Vielleicht lag es auch nur daran, dass es heute nacht scheinbar ziemlich viel geregnet hat. Dafür ist es nicht zu heiß, das ist auch gut. Und ich komm viel zum Lesen im klimatisierten Zimmer.

Franziskanerkloster
Diskurs mit den Fischerln

Der Pool des Hl. Franziskus (obwohl, wenn der Papst eine
Harley hat, was spricht dann noch dagegen) 


Ganz generell bemerke ich ein gewisses Abflauen meiner Reiseenergie. Einerseits ist sicher das Wetter daran mit beteiligt, denn seit gut einer Woche bin ich in einer ziemlichen Regenzone unterwegs. Und andererseits bin ich nicht mehr so wild aufs Strandliegen, was hier in der Gegend (also im Umkreis von ein paar tausend Kilometern) schon eine der Hauptbeschäftigungen sein könnte.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen