Montag, 10. Februar 2014

Eine Stadt in den Klauen der Pastellmafia

Recife ist mit dem Bus 20 Minuten von Olinda entfernt (am späten Vormittag, am Nachmittag retour war es eher doppelt so lange) und die Bairros (vulgo Grätzeln), die ich mir heute angeschaut habe, waren wunderbar, um sich einfach treiben zu lassen.

Rio Capibaribe
Das ist nicht Erich Honecker. Oder? Hat er Gedichte geschrieben?
Hellblau und lila. Hmm.

Die meisten Kirchen hier haben nur einen Turm.
Was wollen sie mir damit sagen?

Die Bairros Santo Antonio und São José im Zentrum von Recife sind offenbar die Einkaufsstraße(n) für die nicht unbedingt Geldigen. Zwar wäre hier die Gelegenheit, meine langsam zerfallende Garderobe und mein auslaufendes Schuhwerk zu ersetzen, aber ich lasse mich lieber einfach treiben und schaue den Leuten beim Schauen, Essen und Kaufen zu.

Weiß-grün-rosa. Davor knallts wenigstens.


Das Kamelodrom hab ich ehrlich gesagt weder gesehen noch verstanden.







Es ist einiges los auf den Straßen und zwischen den Standeln, aber doch auch nicht so viel, dass es zu eng oder recht dränglerisch würde. Da passt es gut, dass ich mit meinem Schlafmangel von letzter Nacht (ein oder zwei Moskitos, die ich nicht gehört, aber immer wieder gespürt habe) ohnehin keinen stringenten Plan verfolgen könnte und so spaziere ich einfach der Nase nach und komme so auch durch Recife Antigo, die eigentliche Altstadt auf einer Insel mit Blick auf die Riffe, die Recife ihren Namen gaben.

Schon wieder rosa ...
Auch wenn er seine Spuren verwischen will:
W. Anderle ist in Recife!


Hellblaues Bügeleisen


Das Wetter hat auch gepaßt, es hat erst zu regnen begonnen, wie ich wieder im Hotel zurück war. Bis auf die Nachricht, dass meine Wohnung in Wien offenbar keinen Strom hat, ein sehr entspannter Tag heute!


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