Nur um eins klar zu stellen: mit Schwarzem Gold meine ich die Stadt Ouro Preto und nicht die wunderschön anzusehende Frühstücksempfangsdame im Hotel in Salvador. Man muss heutzutage ja unheimlich aufpassen, dass einem so eine Aussage nicht gleich falsch ausgelegt wird!
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| Ouro Preto |
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In Punkte Gewerbe-Schilder hat wahrscheinlich die Getreidegasse die Nase vorn |
Im Gegensatz zur angesprochenen Dame hat mich Ouro Preto auch beim zweiten Besuch nicht übermäßig beeindruckt. Ich war ja damals mit Barbara und Herwig auch hier und, so weit ich mich erinnern konnte, nicht besonders begeistert (ich kann mich allerdings an ein paar Caipirinhas auf einer Terrasse erinnern, die phänomenal gewesen sein müssen, aber irgendwie ist diese Erinnerung ein bissl verschwommen, keine Ahnung, warum ...).
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| Sie scheint in Ouro Preto auch nur bedingt glücklich zu sein |
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| Autos Autos Autos |
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| Zum Glück aber auch ein netter Hüftschwung hie und da |
Ich fand Tiradentes, eine ähnlich gut erhaltene Bergarbeiterstadt in Minas Gerais nur ein paar Stunden von hier entfernt, vor ein paar Wochen jedenfalls unvergleichlich viel angenehmer, entspannter, gelöster. Ouro Preto hat auch diesmal wieder einen bissl verkrampften Eindruck gemacht, irgendwie eine Mischung aus Salzburger Innenstadt, Freilichtmuseum und Hindernisparcour. Nach zwei Stunden bin ich gern wieder bei einem Krimi im Bus zurück nach Belo Horizonte gesessen, und der Krimi war so kalt, abgründig und bluttriefend, dass das was heißt!
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| An den Praca Tiradentes konnte ich mich irgendwie erinnern |
Die Schwitzerei beim Durchstreifen der Stadt hätte mich nicht so gestört, meine Leibesmitte kann eh grad ein bissl Bewegung vertragen. Was mich genervt hat, waren die vielen Autos, stehend und fahrend, das hat echt keinen Spaß gemacht. In Tiradentes waren auch ein paar Autos unterwegs, aber dort wäre einem nicht das Wort „Verkehr“ dazu eingefallen. Aber ich will nicht jammern, es war ein netter Tagesausflug von Belo Horizonte aus und es könnte Schlimmeres geben.
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An das Geologische Museum auch. Einen zweiten Besuch habe ich mir erspart. |
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Das Xingu ist schwarz wie der gleichnamige Zubringer zum Amazonas. Ein guter Hausarzt verschreibt ein Glaserl vor und nach der Stadtbesichtigung Ouro Pretos. |
P.S.: ich hab grad nachgeschaut, dies ist mein 150. Blogeintrag. Parabéns ...!
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