Freitag, 26. April 2013

Tempel, Sake, Schrein

Heute war ich beim Inari-Schrein im Süden Kyotos, auch „Mountain of Prayers“ genannt. Ich finde es sehr interessant, wie stark sich naturreligiöse Elemente an den Kultstätten finden. Neben den typischen, rot-orange bemalten Toren finden sich immer wieder Stellen, wo vermutlich der alte Kern der Naturverehrung lag: kleine Hügel, Steinformation, Wasserfälle. Gefällt mir.

Fushimi Inari Taisha
Inaris Botschafter und Wächter, der Fuchs
Wash your mouth


Senbon Torii, ein jedes von einer anderen Person / Institution gespendet 








Nachdem der Inari-Schrein dem Reis und dem Sake geweiht ist, liegt es nahe, noch ein wenig weiter hinaus zu fahren, und mir das Gekkeikan Okura Sake Museum anzusehen. Das Museum ist nicht groß, gehört zu einer der ältesten Sake-Brauereien in Japan und nach der Verkostung am Schluss des Rundgangs muss ich sagen: ich bin sehr positiv überrascht vom Sake!

Reis wird gekocht ... 
... und fermentiert
... und dann genossen
In größeren Behältnissen ...
... sowie in kleinen. Die haben das Schnapsglasl schon dabei, sehr praktisch für den Zug.
Diese Werbung verstehe ich ja
Aber diese? Trinke Sake beim Telefonieren, hai!
Babe Ruth war 1934 in Japan und wurde gleich Sake-Werbe-Träger
Sake Server

Um den Dreiklang abzurunden, habe ich mir zuletzt noch einen der vielen Tempel hier angesehen, den Shoren-In. Die Gebäude sind schon sehr leiwand, aber was sie wirklich können, die Japaner, ist eine Einheit, Offenheit und Verbindung zwischen Gebäuden, Garten, Wasser, Licht und Tönen herzustellen. Wirklich beeindruckend.









Donnerstag, 25. April 2013

Don´t cry for me, Argentina

Wenn ich in den letzten Tagen etwas gelernt habe, dann das: ich will nicht in den südamerikanischen Herbst/Winter! Temperaturen rund um den Gefrierpunkt, Regen, Nebel, Nässe - no, gracias.

Es war wirklich erstaunlich: kaum scheint hier die Sonne und ich kann wieder ohne Pullover und Regenjacke aus dem Haus gehen, hat auf einmal auch Japan etwas zu bieten. Bei Sonnenschein sind dieselben kleinen Straßen auf einmal nicht mehr öd und leer, sondern lächeln freundlich. Der Tempel ist auch von außen eindrucksvoll und nicht nur, wenn man drinnen vor Kälte und Regen geschützt ist.

Bei angenehmen Temperaturen machts auch nix, wenn sich im ZEN-Garten der Sinn des Lebens wieder nicht erschließt. Und man kann ganz entspannt die eine U-Bahn Station wieder zurück schlendern, wenn man den Ausstieg verpasst hat und dafür Kyoto von oben ansehen.

Schrein gleich ums Eck




Higashihonganji
Im Higashihonganji 

Higashihonganji, sie sagen, das größte Holzgebäude der Welt
Special Opening, sehr schön, drinnen aber Fotografierverbot

Der Sinn ...










Taxistand, wohlorganisiert









Jö, schau
Suntory Whisky, hai!